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Mit
dem Rad die Insel Poel erkunden
Unsere
Radtour hat das Ziel einer Umrundung der Insel Poel. Wir
beginnen die Radwanderung in der Hauptstadt Poels, in
Kirchdorf. Die markante Backsteinkirche sowie auch die
Reste der Wehranlage und das Museum sollen Anlass für
eine Fahrtunterbrechung sein. Wie verlassen dann
Kirchdorf in Richtung NW, um gleich am Ortsausgang nach
rechts in Richtung Neuhof bergauf zum Kikelberg zu
fahren. Von dieser höchsten Erhebung der Insel bietet
die Radtour einen beeindruckenden Blick über die Insel,
die Bucht und nach Wismar. Bergab rad wandernd biegen
wir nach Neuhof ein.
Die eindeutige Wegweisung, auf der
gesamten Insel vorbildlich, führt uns sicher über
Seedorf nach Wangern und weiter nach Hinter Wangern. Auf
dem nun beginnenden Schotterweg gelangen wir, links das
Naturschutzgebiet des Faulen Sees in Sichtweite, zum
Strand. Unsere Radwanderung jedoch führt entlang
zwischen Feld und Küstenschutzwald. Am dritten Stichweg
zum Strand biegen wir ein. Auf halben Weg rechts ab
schlängelt sich der präparierte Pfad bis zur
Timmendorfer Mole.
Wir bewundern den dicken Leuchtturm,
genießen den Blick über den Hafen und auf die offene
See, bevor wir auf der Straße etwa 400 m landeinwärts
radeln, dann links ab in einen Wiesenweg. Nach kurzer
Fahrt erreichen wir wieder den Küstenwaldstreifen und
kommen auf einem mittelmäßigen Feld- oder Waldweg recht
gut voran, bis eine Schutzhütte auftaucht. Hier endet
auch der Wald und eine Düne mit dem dahinter liegenden Rethmoor zwingt uns zunächst zum Absitzen. Nun können
wir das Hindernis landeinwärts umrunden und wir schieben
etwa 200 m durch den Dünensand, radeln dann wieder auf
einem befestigten Moorsteig und landen so oder so am
"Schwarzen Busch".
Von hier beginnt ein wunderschöner naturbelassener Radweg, der uns Schatten und Windschutz
bietet und hin und wieder den Blick über die weite
endlose Wasserfläche frei gibt. Einige Naßstellen
gehören zum Landschaftserlebnis. Zwischendurch kann man
mal ins Wasser springen, auch ohne! Wenn wir Gollwitz
erreicht haben, liegen ab Fauler See 12 km wechselvoller
Uferweg hinter uns. Interessant ist noch ein Abstecher
in Richtung Langenwerder. Vom Ufer aus ist diese
Vogelschutzinsel nur aus gebührendem Abstand zu
betrachten. Die hier nistenden und rasten- den Vögel
brauchen die Abgeschiedenheit. Wieder nach Gollwitz
zurückgekehrt, liegt vor uns nun wieder eine
Asphaltstraße. Im nächsten Ort, in Vorwerk, halten wir
uns links. Rechts der Straße blicken wir über die Felder
und Versuchsparzellen des bekannten und erfolgreichen
Pflanzenzuchtbetriebes Malchow.
Vorbei an Gewächshäusern
und Laborgebäuden durchradeln wir den Ort. Links blicken
wir über den Breitling zum Festland und erkennen
markante Punkte, wie die Turmspitze von Dreveskirchen
oder die Windmühle in Stove. Wir erreichen Fährdorf und
werden empfangen von Fahrzeugschlangen, die sich über
die Verbindungsstraße bewegen. Bei aller Achtsamkeit im
Straßenverkehr bleiben die charakteristische Salzwiesen
rechts und links der Straße sowie die direkte Nähe der
See nicht ohne Eindruck. |